Donnerstag, 31. Januar 2008
Post Nr. 70 - goodbye Polarstudent
Montag, 21. Januar 2008
Gedanken zur modernen Politik für die Massen
Da ich mich während des Gesprächs an eine Aussage eines Verantwortlichen einer Anti-Raserkampagne zurück erinnerte, musste ich einen Moment inne halten und schlussendlich unkommentiert zustimmen. Besagter Ordnungshüter kommentierte Vorwürfe gegen die Kampagne, bei der ausgebrannte oder vollkommen zerstörte Autowracks an den Strassenrändern des Kantons aufgestellt wurden, sinngemäss wie folgt:
Raser (also Menschen, die zwischen 70 und 100 km/h zu schnell fahren), lesen gemäss einer Studie keine Zeitung, informieren sich nicht im Fernsehen und sind auch über sonstige Medienkanäle nicht zu erreichen. Diese Menschen erreicht man nur auf den Strassen, dort sind wir mit dieser Kampagne vertreten.Oder anders ausgedrückt: Diese Menschen sind eine sehr kleine und differenzierte, sehr schwer mittels gewöhnlicher Marketingmassnahmen zu erreichende Zielgruppe.
In einem Wahlkampf, in dem wirklich jede Stimme zählt, ist es daher nicht verwunderlich dass das Wählersegment, dass aufgrund seines Informationskonsumationsverhaltens irgendwo zwischen den Zeitungskonsumenten und den Rasern anzusiedeln ist, durch Videos versucht wird zu mobilisieren. Das ist die moderne Politik, wie sie in den USA gemacht wird und wie sie hierzulande meiner Einschätzung nach noch längere Zeit nicht zu sehen sein wird. Höchstens der gute Herr Leuenberger könnte für eine Überraschung gut sein, er hat das Blog-Zeitalter erreicht (und damit meine ich, dass er regelmässig und gut bloggt, nicht einfach das Internet mit einer weiteren Blogleiche aufgeblasen hat) und befindet sich damit historisch gesehen nur noch knapp 1-2 Jahre vor der Entdeckung von YouTube. Auch wenn Lieder oberflächlich und polemisch sind, bieten 2.5-4 Minuten immer noch mehr Platz für Inhalte als ich sie all zu oft in Statements zeitgenössischer Volksvertreter zu erkennen glaube.
P.S.: Ich habe in diesem Beitrag explizit nicht geäussert dass das zu Beginn verlinkte Video Substanz hat, es ist lediglich zielführend. :)
Donnerstag, 17. Januar 2008
200 neue Internetbenutzer pro Minute in China
Montag, 14. Januar 2008
Warum ich nie wieder Pentax kaufen werde
Eine Kamera hatte ich mir bei Pentax gekauft. Nach fünfwöchigem Gebrauch hatte das Gerät einen Defekt. Ich sendete es also nach meiner Rückkehr in die Schweiz zum Kundenservice, der mir einen Kostenvoranschlag (Main Board ersetzen) zurück schickte. Nach einer Diskussion am Telefon wusste ich, dass eine Garantieurkunde vorhanden sein muss, um Teile zu ersetzen. Die hatte ich leider verloren, nur die Quittung war im Original vorhanden.
Eine Kamera mit einem Neuwert von rund 300 CHF lasse ich nicht für 240 CHF reparieren. Bei Pentax kaufe ich nie wieder, denn ich werde viel reisen und nicht immer meine Urkunde dabei haben. Wenn ein Unternehmen heute noch nicht in der Lage dazu ist, anhand der Seriennummer des Geräts festzustellen, welche Garantie dazu verkauft wurde, hat es offensichtlich einige Jahre geschlafen und ist keine Unterstützung wert. DAS war ein exzellentes Beispiel dafür, wie man Kunden nicht behandeln sollte, insbesondere dann nicht, wenn man so offensichtlich mangelhafte Ware verkauft hat.
Ich kann jedem Leser nur empfehlen, sich Ärger zu ersparen und ebenfalls nicht mehr bei Pentax zu kaufen.
Sonntag, 6. Januar 2008
Wofür könnte "doof" stehen?
Sprachen zu beherrschen oder vor dem Launch einmal einen internationalen Übersetzungsdienst zu bemühen, kann eben doch manchmal ein Vorteil sein, auch wenn es unglaublich kreativ erscheint Food einfach umzudrehen und zum Namen eines Social Networks zu machen.
Da fällt mir gerade noch folgender Witz ein, den ich neulich gelesen habe:
Ein des Englischen noch unkundiges Ehepaar bestieg einen der doppelstöckigen Busse, sie bekam unten einen Platz, er mußte aufs Oberdeck, und als der Schaffner kassieren wollte, bekam er von der Frau die Auskunft: "The Lord above will pay."
Some insights on the "Great Fire Wall"
The biggest China-related story this week must be what we call the “ALL YOUR NET VIDEO ARE BELONG TO US” (where US = PRC) bill that apparently will wreck havoc on January 31, 2008. YouTube and their more local equivalents will be permanently history, and the Internet will be the Internet sans AV inside Chinese frontiers, if the wailing is to be believed.
mehr dazu...
Sonntag, 23. Dezember 2007
Rückkehr in die Schweiz - launch von simfy
Mein spontanes Urteil aus der Perspektive eines Benutzers der ersten Stunde, der noch nicht versucht hat einen vergleichbaren Dienst im Internet zu finden: simfy rockt!
Wem ich dies noch nicht persönlich mitteilen konnte, möchte ich auf diesem Wege besinnliche Festtage wünschen.
Sonntag, 16. Dezember 2007
Ende des Austauschsemesters
Zwischenzeitlich verweise ich auf einen Beitrag, in dem ich kuerzlich meine Eindruecke einer Praesentation von Dr. Jane Goodall an der HKU festgehalten habe.
Mittwoch, 15. August 2007
Austauschsemester in Hong Kong
Samstag, 4. August 2007
It is a small world after all
Network research by MEDS Professor Brian Rogers shows why the ties bindweiter lesen...
... The Kellogg professor says: "The most well-known aspect of the framework is that if you pick two random strangers, there is a good chance that a short network path connects them." In other words, these people frequently will have a common friend. ...
Freitag, 3. August 2007
Skyfarming
A Columbia professor believes that converting skyscrapers into crop farms could help reduce global warming and make New York cleaner. It’s a vision straight out of Futurama—but here’s how it might work.weiter lesen...
Ich sehe in diesem Beitrag ein gewisses Zukunftspotenzial, denn wenn die Rohstoffpreise dank weltweiter Unterstützung der Biodieselproduktion einmal hoch genug gestiegen sind, wird auch der Bau von hoch technologischen, mehrstöckigen Getreideanbaufarmen rentabel. Es wäre sicherlich interessant ein vollautomatisches Getreideanbauhaus einmal zu besichtigen. Ich bin sehr gespannt, ob ich das noch erleben darf oder sich in nächster Zeit neue Wege zur Energieproduktion ergeben.
Montag, 30. Juli 2007
Web Analytics: Video-Benutzung messen
Exakte und detaillierte Videostatistiken
sowie die Forsetzung
Videostatistiken: exakte Zuschauerzahlen
Eine Analyse, wie sie in den beiden Beiträgen gezeigt wird, kombiniert mit dem differenzierten User-Tracking von Google Analytics & Co. wäre m.E. das beste momentan kostenlos und "out of the box" verfügbare Analytics Tool. Es wäre damit möglich, genau zu sehen, welche Zielgruppe welche Werbe- oder sonstigen Videos wie lange ansieht, wo welche Zielgruppe aussteigt, etc.
Sonntag, 29. Juli 2007
Neue Trendsportarten - Bossaball
Im Video wird ersichtlich, dass es sich bei Bossaball um eine Sportart handelt, die Komponenten von Fussball und Volleyball vereint und auf einem Trampolin gespielt wird. Insbesondere die neuen Möglichkeiten sich in der Luft zu bewegen, dürften für spannende Taktiken und Spieltechniken sorgen. Eine Website zum Thema gibts auch: www.bossaball.net
Samstag, 28. Juli 2007
Rinder für Kinder
Hinweis: Dies ist ein von trigami vermittelter bezahlter Eintrag.
Nachdem ich vor einigen Wochen das Vergnügen hatte, einen Bauern im Appenzell um einen Besuch bei seinen Kühen auf der Weide zu bitten, hat mich der Auftrag zur nachfolgenden Rezension besonders interessiert. Anlass war für mich, dass einige für einen Monat die Schweiz bereisende Singapurer unbedingt echte Kühe erleben wollten, die Masse an geschossenen Fotos bestätigte die Besonderheit des Ereignisses. Ein ähnliches Erlebnis von längerer Dauer ermöglicht die Idee Rinder für Kinder (patenrind.ch) nun der Grosstadtjugend in der Schweiz, von der auch nur ein geringer Anteil einmal den Geruch von wirklich frischer Milch wahrgenommen haben dürfte.
Auf der Website patenrind.ch ist dazu zu lesen:
Kinder bekommen dank Ihnen ein "eigenes" Patenrind. Sie dürfen beim Füttern der Kälbchen helfen, vielleicht sogar den Milchschoppen geben und die Kälbchen streicheln. So erleben die Kinder unsere Landwirtschaft von einer ihrer schönsten Seiten.
...
Für aufgeschlossene Landwirtschaftsbetriebe ist Patenrind.ch
eine interessante Ergänzung des Angebots. Diese Patenschaften bringen einen schönen Batzen in die Haushaltskasse.
Zusätzliches Potenzial in der Landwirtschaft
Aufgrund letzterer Aussage halte ich die Idee für ökonomisch sinnvoll, sie ist ein erstes Beispiel dafür, wie Bauern ihre tägliche Arbeit ohne Subventionen besser kapitalisieren können. Erlebnisbauernhöfe in den Alpen soll es einige geben, dort zahlen ganze Schulklassen oder Reisegruppen dafür, einige Tage der Arbeit eines Bergbauern nachgehen zu dürfen, irgendwie verrückt :) Jetzt ist es mit einem geringen Betrag möglich, eine Patenschaft für ein Rind zu übernehmen und je nach Zeit und Lust dieses Rind zu besuchen oder von erweiterten Angeboten, wie etwa "im Stroh schlafen", etc. zu profitieren. Sinnvoll ist die Idee auch deshalb, weil nicht zuletzt die Geräusche im Transferzug des Flughafens Kloten zum Terminal E darauf schliessen lassen, dass Kühe zum Kulturgut der Schweiz gehören und dementsprechend das Verständnis und das Bewusstsein für den Umgang mit diesen Nutztieren gepflegt werden sollte.
Erlebnistourismus auf schweizerischen Bauernhöfen
Gerade auf der Trendwelle hin zur Erlebnisgesellschaft halte ich dieses Angebot für richtig positioniert. Bauernhöfe sollten nicht länger nur Landwirtschaftsbetriebe und Landschaftpfleger, sondern vielmehr Erlebnisorte eines echten Stücks schweizerischer Kultur sein. Eine gewisse Konkurrenz und Professionalisierung in diesem Bereich dürfte auch der Vielfalt des Angebots nicht schädlich sein und volkswirtschaftlich deshalb sinnvoll sein, weil gerade der Sommertourismus (insb. von Asiaten) durch solche Erlebnisse gefördert werden könnte. Bis hin zum eigene Tourismuszweig und speziellen Angeboten in Reisebüros dürfte es noch etwas dauern jede Grosse Idee beginnt einmal klein: Was zählt ist die Initiative.
Dienstag, 17. Juli 2007
PleXme: Eine Mischung aus Geld verdienen und noch mehr Geld verdienen
Warum aber der Titel meines Beitrags?
Einerseits lässt sich mit SMS-Services Geld verdienen (siehe Klingeltonanbieter, Wetterinformationen, Sportergebnisse, Dating-Plattformen, etc.), andererseits gibt es werbefreie Dating-Seiten wie Sand am Meer und irgendwie müssen diese finanziert werden, also muss sich auch hier durch Premium-Dienste Geld verdienen lassen. Was aber momentan noch viel mehr Geld bringt ist die Möglichkeit, personalisierte Werbung an Endkunden zu verkaufen und dabei einen geringen Streuverlust sowie eine hohe Aufmerksamkeit der Adressaten zu erreichen.
Mit der Nutzung von pleXme würde ich theoretisch all meine Interessen offenlegen (wie bei StudiVZ, Facebook, Myspace, etc.) und gleichzeitig durch mein Nutzungsverhalten noch offenbaren, wann und wo ich welcher Tätigkeit nachgehe. Soweit mir dies bekannt ist, kann auf derart differenzierte Daten bisher keine andere Plattform zurückgreifen. Neben der Differenzierung nach Alter, Wohnort, etc., kann also mit pleXme auch Werbung nach Tageszeit und Aufenhaltsort ausgeliefert werden. Das alles - nota bene - obwohl sich pleXme schon durch den reinen SMS Service finanzieren möchte.
Da pleXme sich nicht als Dating-Plattform verkauft, sondern eher als die Freizeit-Plattform schlechthin, dürften die erfassten Interessen sehr breit angelegt sein. Ich stelle es mir ausserdem schwierig vor, bei pleXme mit typischer Bannerwerbung o.ä. die Zielkunden erfolgreich anzusprechen, personalisierte Event-Empfehlungen und pleXme-Treffen dürften aber trotzdem ein gut bezahltes und umfangreiches Werbemedium bilden.
Montag, 16. Juli 2007
Geht Facebook an die Börse?
Web-Analytics: Klasse statt Masse messen
Selbstverständlich bin ich mir bewusst dass man Web-Angebote vergleichen möchte, nur was bringt das in vielen Fällen? Wieso wird eine Website danach bewertet wie viele Besucher sie hat anstatt nach der Höhe des erzielten Mehrwerts? Ausserhalb des Internets wird die Performance von Obsthändlern auch nur anhand wirschaftlicher Kennzahlen mit derjenigen von Automobilzulieferern verglichen und nicht anhand der Anzahl der Menschen, die ein Unternehmen besucht
Für einige wenige (trotzdem aber grosse) Angebote im Netz kann das Mass der Anzahl und der Verweildauer der Besucher auf ihrer Site sinnvoll sein, für den wesentlichen Anteil der Unternehmen dürfte aber die Anzahl er erfolgreich informierten Aktionäre, die Anzahl der neu geworbenen Mitarbeiter sowie die Anzahl der neu gewonnenen oder zurück gewonnenen Kunden entscheidend sein. Diese Zahlen müssen in keiner Relation zur absoluten Anzahl der Website-Besucher stehen, sondern können einfach als absolutes Mass des Erfolgs von Marketing-Aktionen, Website-Restrukturierungen, etc. oder zum zeitlichen Vergleich des Website-Erfolgs herangezogen werden.
Donnerstag, 5. Juli 2007
Ressourcenverschwendung: Mineralwasser in Flaschen
Zwar behandelt der FastCompany Artikel nur Einzelfälle, trotzdem halte ich ihn aber für sehr lesenswert. Ich gehe davon aus, dass ich mir in Zukunft sehr gut überlegen werde, wo und ob ich Leitungs- oder Flaschenwasser konsumiere. Die Dynamik des Marktes wird hoffentlich bald dafür sorgen, dass Mineralwasserproduzenten einen Weg finden, ihre Produkte mit ähnlicher Umweltbelastung wie Leitungswasser zu produzieren und transportieren, sonst würde ich diesem Markt langfristig eine schwere Stellung voraussagen.
Mittwoch, 4. Juli 2007
The Branding of Searching
Meine persönliche Auffassung bisher war, dass Google im Durchschnitt die besten Resultate liefert. Vielleicht bin aber auch ich unterbewusst ein Markenanhänger und könnte mit Yahoo oder einer kleinen, aufstrebenden Suchmaschine tatsächlich schneller ans Ziel kommen. (via emerging tech)
Synetgies Treffen II: Formula Student

Am kommenden Montag werden sich erneut einige unternehmerisch und technologisch interessierte Studierende in den Räumlichkeiten der ETH Zürich zusammen finden, um sich zum Thema "Formula Student" auszutauschen. Als Grundlage der Diskussion wird ein Mitglied des aktuellen ETH Teams, das am Wettbewerb teilnimmt, über seine Erfahrungen in der Entwicklung eines Rennwagens berichten.
Thema: Formula Student
Ort: ETH Zürich
Zeit: Montag, 9. Juli 2007, 19.15 Uhr
Anmeldung und weitere Informationen unter: www.synetgies.org