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Montag, 16. Juli 2007

Geht Facebook an die Börse?

Flavio schreibt in seinem Blog von der Möglichkeit, dass Facebook an die Börse geht. Er begründet seine Vermutung damit, dass Facebook einen Job für einen Experten ausgeschrieben hat, der sich u.a. mit dem Management von Mitarbeiter-Aktien und Compliance auseinander setzen soll. Da auch Mark Zuckerberg unterdessen mitbekommen haben dürfte, wie sich derartige Nachrichten im Internet verbreiten und welchen Einfluss sie auf die Verlinkung der Facebook-Site im Internet haben, könnte es sich ganz einfach um einen Marketing-Gag handeln. Ausschliessen würde ich einen Börsengang aber nicht, es wäre m.E. eine sinnvolle Konsequenz im sonst zu beobachtenden regulären Ablauf der Internet-Startup-Entwicklung.

Samstag, 23. Juni 2007

Togedda Relaunch

Das von drei HSG-Studenten, darunter ein ehemaliger START Chairman, gegründete Startup dartmedia GmbH, hat in den vergangenen Tagen eine neue Version seiner Plattform www.togedda.com gelauncht. Auch wenn ich von der ersten Version nicht sehr angetan war, finde ich den Relaunch gelungen. Nicht nur weil der eigentliche Fokus der Plattform auf Gruppenaktivitäten jetzt erkennbar ist, sondern auch weil das neue Design eine m.E. wesentlich intuitivere Bedienbarkeit mit sich bringt. Die Funktionalität erinnert mich zwar sehr stark an die Gruppen- und Eventfunktionalität von Facebook, macht aber in dieser isolierten Form trotzdem Sinn.

Alles in allem halte ich den Relaunch für einen grossen Schritt in die richtige Richtung und freue mich, die zukünftige Entwicklung der Plattform miterleben zu dürfen.

Dienstag, 19. Juni 2007

Konkurrenz der Copycats auf Facebook

Kampf der Copycats
Das Facebook durch die neue erweiterte API viele Möglichkeiten für externe Applikationsanbieter öffnet und damit sozusagen Entwicklungskosten spart sowie gleichzeitig die Innovation fördert, sollte jedem Benutzer augefallen sein. Was an der Sache nur stört ist, dass dort, wie überall im Web, der Kampf der Copycats schon begonnen hat. Die weniger innovativen Entwickler kopieren einfach die Funktionalität einer anderen Applikation, ändern das Design und behaupten irgendwas besser als alle anderen zu können.

Was ist das Resultat dieses Kopierverhaltens?
Leiden müssen darunter die Anwender, die insbesondere bei Applikationen mit Netzwerk-Kompenenten darauf angewiesen sind, dass ihre Freunde die gleiche Applikation vom gleichen Anbieter verwenden und keine andere. Ich hoffe dass die Konsolidierung in diesem Bereich früher einsetzt als im Bereich der Instant Messenger, sonst wird das nächste Geschäftsfeld im Bereich der "Facebook-Meta-Applikationen" enstehen, die die Funktionalitäten der Applikationen aller Anbieter aus einem Bereich kombinieren.

Lösung des Problems = Geldquelle für Facebook
Facebook könnte Lizenzen auf Zeit für jeden Applikationsbereich versteigern, wobei natürlich auch Anträge auf neue Applikationsbereiche gestellt werden könnten, die dann aufgrund mangelnder Popularität an "first mover" günstig verteilt werden. Innovative Ideen werden also gefördert, da der Einstieg günstig bleibt, weniger Innovative Ideen haben eine höhere Konkurrenz und entsprechend wahrscheinlich höhere Preise für die Lizenzen zu erwarten. Dies käme einem Patentierungssystem mit unbegrenzter Verlängerungsmöglichkeit und unbekanntem Nachfolger nahe, würde das bestehende Problem aber lösen. Auch würde es die Konsolidierung fördern, da Anbieter mit einer nicht verlängerten Lizenz stark an der Übernahme des neuen Lizenzeigners interessiert sein dürften.

Problem der Lösung wäre einzig, dass die Beurteilung ob es sich um einen neuen Bereich handelt oder nicht nicht trivial wäre. Bei Patenten funktioniert es auch ganz gut und man müsste dafür sorgen, dass keine rechtlichen Schritte gegen Facebook aufgrund einer nicht erteilten Lizenz oder einer nicht verlängerten Lizenz (Gewinnausfall) eingeleitet werden können, damit das System funktionierte.

Donnerstag, 8. Februar 2007

Facebook Instant Messenger - Mosoto.com

Wer sich schon immer gefragt hat, was ihm die Pflege von Freundeslisten in Facebook bringen soll, wird mit Mosoto die Antwort auf seine Frage gefunden haben. Mosoto ist ein Instant Messanging Service (ähnlich wie Skype oder MSN Messenger), der es erlaubt die Kontaktliste und Profile aus Facebook automatisch als Grundlage fürs Chatten, File-Sharing und vieles mehr zu verwenden. Ein kleines kurzes Video vermittelt erste Eindrücke von Mosoto:



(via techcrunch)

Sonntag, 17. Dezember 2006

Facebook steht nicht zum Verkauf

... sondern ist, genau wie YouTube damals, ausschliesslich an einem Börsengang interessiert. YouTube wurde 2 Monate nach Verkündung des Desinteresses für 1.6 Mia. USD von Google gekauft. Soll das bedeuten, dass OpenBC Xing für potenzielle Käufer nicht interessant genug war und deshalb den mehr oder weniger glamourösen ersten Börsengang eines Web 2.0-Unternehmens durchführen konnte?

So richtig glaube ich noch nicht daran, dass Facebook nicht verkauft wird. Vielleicht erobern sie vorher noch durch Ankauf von StudiVZ den europäischen Markt und bauen damit ihren Wert aus. Als Lebensversicherung für die Gründer, ihre Kinder und Kindeskinder dürften die Zinsen der Verkaufssumme von Facebook aber heute schon ausreichen - ökonomische Anreize existieren also zu Genüge. Bleibt zu erfahren, wie Mark Zuckerberg emotional mit Facebook verbunden ist.

(via TechCrunch)